Hirsch tot (September 2014)

Unsere Aktiven im Jagdhornbläsercorps Hegering 7 waren Ende September für drei Tage zur Hirschbrunft eingeladen. Die Voraussetzungen waren bestens: sonnige Tage, kühle Nächte und großzügige Jagdherren, die neben dem jagdlichen Erleben auch den gesamten Ablauf bestens organisiert hatten. Natürlich waren fast alle Aktiven dabei und genauso unsere Hörner, die evtl. jagdliche Erfolge brauchtumsgerecht begleiten sollten. Um es gleich vorweg zu nehmen: ein derartiges Erlebnis ist kaum zu beschreiben und zweifellos ein Höhepunkt in jedem Jägerleben. Dabei spielt eigentlich weniger der jagdliche Erfolg – sprich Strecke – eine Rolle, als das unmittelbare Erleben eines mit gewaltigen Röhren verbundenen Naturschauspiels. Schon am ersten Abend konnte Dr. Erich Graf seinen ersten Geweihten überhaupt erlegen – einen starken ungeraden Eissprossenzehner, aufgebrochen 132kg. Das „Weidmannsheil“ und die Freude auch aller Anderen war besonders bei Erich angebracht, der über 40 Jahre bei uns und in allen jagdlichen Belangen (KölnJäger, Silberner Bruch u.v.m.) sicher unser Aktivster ist. Drei weitere Hirsche lagen am Sonntagvormittag auf der Strecke, über die sich unser Präsident Lukas und Rolf Friedrich besonders freuten, aber natürlich alle anderen auch. Zehn Parforcehörner verkündeten über Berge und Täler hinweg den Erfolg unseres Wochenendes. Wird das auch in Zukunft noch so bleiben können? Zweifel sind da sicher angebracht, aber ich war im Gürzenich und bin mittelfristig eigentlich eher optimistisch: genauso wie eine Schwalbe keinen Frühling macht, wird ein Düsseldorfer Rammler keinen Winter machen! Danke unseren Gastgebern – wir waren begeistert. F. Jürgen Stein

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