Bläserseminar bei Wilhelm Bruns in
Ungstein bei Bad Dürkheim der
"Don Kosaken us Kölle"

 Welcher Naturhornbläser kennt ihn nicht?   -- Wilhelm Bruns

Früh genug angemeldet, hatten wir das Glück ein Seminarwochenende nur  für unsere Gruppe buchen zu können.

Dabei waren:

Gudrun Dege,  Josta Frohning, Heinz Hoßdorf, Wolfgang Kaiserek,
Wilhelm Lenders, Uli Linke, Wolfgang Maronna, Dirk Ruelberg,
Lukas Sesterhenn, Ursel Stein, Gaby Taschbach, Hermann-Josef Weege und
Ulrich Weidenhaupt

 

Am Freitag, 20.05.16 war es endlich so weit. In Fahrgemeinschaften fuhren wir los und trafen uns mittags in der Internationalen Naturhorn Akademie(INA). Nach einer herzlichen Begrüßung wurden die Zimmer verteilt. Dann erst mal Kaffee und Kuchen zur Stärkung.

Um 14 Uhr gings dann endlich los. Treffen im Saal. Einige aus der Gruppe waren zum 1. Mal dabei und wussten noch nicht was auf sie zu kam. Sie standen schon mit Horn in der Hand bereit zum Blasen. Weit gefehlt. Die ersten Stunden braucht man kein Horn. Theorie und Praxis mit Atmen, Stütze, Buzzing, Mundstück. Grundlagen für gutes Blasen.

Nach einer kurzen Pause durften wir dann endlich ans Horn. Ganz schön anstrengend an Alles gleichzeitig zu denken. Kinn anspannen, Hals locker, Bauch anspannen, tief einatmen, Lippen spannen, Zunge einsetzten, locker stehen, Mundstück auf die Unterlippe, nicht drücken.... Puh, und dazu noch schön , laut und sauber Blasen.

Aber Wilhelm weiß mit Geschick Jedem sein Problemchen zu erkennen und zu verbessern. Und wenn es nur bei Lukas "Nippel links" ist. Jeder muss einzeln Blasen, ob er will oder nicht. Bei dem einen klappst besser, bei dem anderen muss noch fleissig geübt werden.

Jeder so gut er.

Zwischendurch Pausen zum Erholen mit Kaffee oder Apfelsaft . Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Bei dem ein oder anderen laufen die Tränen, aber nicht vor Trauer sonder vor Lachen. Josta hat immer einen Spruch auf den Lippen(„mit avec“, „Cafè ToGo – auch zum mitnehmen“, usw.) oder ist für eine Ballet  Einlage gut.

Wolfgang und Lukas halten gern mal ein Schläfchen, Heinz kümmert sich um das körperliche Wohl seiner Mitbläser mit einer wohltuenden Massage und eine(r) hat immer die Kamera parat um alles im Bild oder Videos festzuhalten.

Wilhelm sorgt neben Unterricht auch für unser leibliches Wohl. Ob Frühstück mit selbstgemachtem Obstsalat oder frischem Salat und Lachs auf Gemüse. Keiner kommt zu kurz. Auch wenn unsere Jungs vom Land plötzlich zu Vegetariern werden. "Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich"

Nach getaner Arbeit erholen wir uns im Biergarten bei leckerem Essen und Pfälzer Wein . Da wir keine Hörner dabei haben schmettern wir unsere Lieder  aus voller Kehle, wie am Klavier geübt.

Schneller als gewollt, kommt schon der Sonntag und damit der der Abschied .  Die Zeit vergeht viel zu schnell.  Bei einem Glas Sekt und lieben Worten von Wilhelm geht das Seminar zu Ende.

Jetzt fängt die Arbeit erst an. Alles aufarbeiten, was wir gelernt haben. Das wird noch ein Stück harte Arbeit

Wir hatten Spaß, haben viel gelernt und sind als Gruppe zusammen gewachsen. Ein rundum tolles Wochenende!

Gaby

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