Wochenende bei Wilhelm Bruns  in der Naturhornakademie

Bei herrlichem Sommerwetter um die 30° Grad machten wir uns am 20. April  mit 15 Freundinnen und Freunden unseres Hegerings 7 auf zu unserem jährlichen Intensivhorntrainingswochenende zu Wilhelm Bruns nach Bad Dürkheim.

Nach früher und auch späterer Ankunft fanden wir uns am Freitagnachmittag zum ersten Warmspielen in der Hornakademie ein. Wilhelm hat uns mit seiner freundlichen Art selbst nach längerer Fahrt und schweißtreibenden Temperaturen noch zu Höchstleistungen motivieren können. Mit seiner Naturhorn- und Orchestererfahrung hat er unsere 15 Personen Truppe in kürzester Zeit richtig positionieren können, so dass die Hornstück einen ganz eigenen Klang und Ausdruck erhielten. Der Abend wurde dann bis in die Nacht mit Josta´s Wildragout, einer Brotzeit und Pfälzer Wein und dem ein und anderen Hornklang gemütlich beendet.

Samstag haben wir nach dem frühen Wecken gemeinsam in der Hornakademie gefrühstückt.

Um 9.00 Uhr begann unser Großkampftag. Das vertiefe Wissen der Welt des Naturhorns, das uns Wilhelm in seiner eigenen, sympathischen Art vermittelt hat, ist wieder einmalig gewesen. Die kleinen, aber feinen, sehr detaillierten Hinweise zu unserer Spielweise, Tipps und Ratschläge für die und den Einzelnen, halfen jedem von uns und machten den Tag zu einer Veranstaltung der besonderen Art. Mittags stärkten wir uns mit einem Gemüseauflauf á la Wilhelm und selbstgemachten Kuchen unserer Küchenfeen. Abends haben wir sehr urig in der Straußenwirtschaft im Nachbarort gegessen und haben den Tag zünftig ausklingen lassen.

Am Sonntag haben wir uns nach erneut frühem Wecken und gesundem Frühstück den letzten Schliff der Akademie abgeholt. Trotz Müdigkeit - aufgrund einer kurzen Nacht -  warmen Sommertemperaturen und der bevorstehenden Autofahrt gaben wir nochmal alles. Der Vormittag war wieder ein toller Erfolg. Abschließend erhielten wir von dem Naturhornpapst Wilhelm ein sehr motivierendes Resumee unseres Wochenende. Er schloss mit der Anmerkung, dass er gerne einmal mit uns zusammen auftreten würde! Was für ein Kompliment – was wollen wir mehr?!

Nach einem gemeinsamen Schluck  „last one for the road“ und der Verabschiedung bis zum nächsten Jahr, haben wir alle hochmotiviert die Rückfahrt angetreten. Mit den Klängen von u.a. „La Jovial“, „Les Templiers“ und „Bonsoir Breton“ im Ohr erreichten wir alle guter Dinge das Rheinland. Auch die vertauschten Hörner werden bis zu den nächsten Übungsabenden noch ihre richtigen Besitzer finden.

Vielen Dank an die Organisatoren und Helfer, die aktiv im Hintergrund dieses schöne Ereignis möglich gemacht haben!

Horrido Michael

30.04.2018

 

Hornseminar2018.pdf

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