Mein Erstes mal mit Wilhelm Bruns

 

Nach einigen Vorgesprächen mit meinen Mitbläsern der Jagdhorngruppe Köln, fuhr ich mit einen etwas mulmigen Gefühl am Freitag den 05.04.2019, zum Glück mit meinem Jagdfreund Jürgen, für drei Tage auf das jährliche, für mich das erste Jagdhornseminar mit Wilhelm Bruns.

Nach einer Staufreien, witzigen einstündigen Autofahrt kamen wir am Seminarort, bei der im Westerwald wunderschönen gelegenen Mausmühle in Oberhain an.

Empfangen wurden wir mit einer reichlich gedeckten Kaffeetafel, alles selbstgebackene und mitgebrachte Kuchen, uff und jetzt noch blasen?

Eine kurze Verschnaufpause hatten wir noch, Zimmer beziehen, natürlich mit Jürgen, nein nein ich Schnarche nicht, hoffentlich nicht, zum Glück hatte ich genug Ohrstöpsel mitgenommen, die ich ihm für die Nacht angeboten hatte.

Da Wilhelm erst tags drauf zu uns kommen konnte übernahm Lukas die erste Probe auf dem „Heuboden“ der anliegenden Scheune, wo uns zwischen Pferden und Landwirtschaftlichen Geräten ein Proberaum mit Stühlen, Licht und Heizstrahlern, eingerichtet worden war.

Nachdem wir auch alle Lichtschalter und die Steckdosen für die Heizstrahler gefunden hatten ging es erst einmal mit Atemübungen los, ich glaube um die Bauchstütze für einige zu aktivieren, auch meine....

Nach einigen Probestücken schauten wir mal nach den Pferden die in Ställen unter uns wohnten, die waren aber glücklich und zufrieden und hörten uns zu.

Aufgrund des reichhaltigen und super leckerem Abendessen, wieder alles von allen Mitbläsern mitgebracht und gemeinsam zubereitet, „Heinz mach die Messer bitte beim nächsten Mal nicht so schar“, wenn Du mir eins anvertraust“, der Verbandskasten war zum Glück in der Nähe, haben wir alle nochmal unsere Hörner in die Hand genommen und mit uns allen bekannten Hornstücken, Wein, Bier, Apfelschorle etc. den Abend ausklingen lassen.

Nach einer kurzen Nacht, schnarch frei, einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, kam endlich der heiß ersehnte Meister, der nach einer kurzen Begrüßung mit uns auf die Sonnenterasse eilte, dann ging es ins Eingemachte.

Nach ausgiebigen Atemübungen, vertieftem Wissen in die Welt des Naturhornes, sehr detaillierte Hinweise und Ratschlägen an jeden einzelnen und an die Gruppe verflog die Zeit einfach nur so, dass wir fast die Pausen, das Mittagessen und das Kaffeetrinken vergaßen.

Zum Abendessen ging es in eine Wirtschaft im Ort Oberhain wo wir zum Glück ca. zwei Kilometer hingelaufen mussten und auch wieder zurück, quer durch den Wald auf einer befahrenden Straße, aber alle unsere Handys hatten ja Taschenlampen so das uns nichts passieren konnte.

Zum Ausklang des schönen Abends hatten Norbert und Rainer noch eine Überraschung dabei, Ihre Alphörner, kurz aufgebaut um schon durften den Klängen zuhören, wer es auf dem Alphorn versuchen wollte hatte hier die Chance.

Das Gute Nacht Gebet ließ sich Lukas auf der Trompe wieder nicht nehmen, einfach toll...

Auch am frühen Sonntagmorgen, ließen sich einige mutige Bläser nicht nehmen auf dem Pless Horn das „Hohe Wecken“ zu blasen um die kurze Nacht zu beenden.

Nach dem Frühstück ging es wieder auf die Sonnenterasse, wo die Zeit bei den intensiven Proben nur so verflog und Wilhelm in seinem Element war.

Wanderer und Radfahrer verweilten sogar einige Zeit in der Nähe um bei den schönen Klängen dabei zu sein.

Danke an alle die dabei waren und dieses wunderschöne Wochenende mitgestaltet haben.

Einen ganz besonderen Dank an Gaby und Ursula die dieses Wochenende für uns so hervorragend vorbereitet und an alles gedacht haben.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Weidmannsheil Eckhard

 

This site uses cookies. Some of the cookies we use are essential for parts of the site to operate and have already been set. You may delete and block all cookies from this site, but parts of the site will not work.